Datum:06.08. 2016
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Wohnheim Blumenhaus Buchegg

Früher nannte man sie „Möngi“

Als uns dies Roger Schnellmann, der Institutionsleiter vom Wohnheim Blumenhaus Buchegg sagte, waren wir teils belustigt und teils geschockt. Doch nun von Anfang an.

Das Aare – Chapter, ein von Arni Harley – Davidson Hessigkofen unterstützter Motorradclub, spendet jedes Jahr die Anwärterbeiträge an Einrichtungen für Menschen mit  Beeinträchtigungen oder aus einem schwierigen sozialen Umfeld. Heute durften wir dem Blumenhaus in Buchegg etwas Freude bereiten. So trafen wir uns in Hessigkofen, von wo aus wir mit etwa 20 Maschinen nach Buchegg starteten. Hier wurden wir von Roger Schnellmann empfangen. Er erzählte uns von den Anfängen des Blumenhauses, welches schon seit über siebzig Jahren besteht und seine Gründung einer Solothurner Ärztefamilie zu verdanken hat. Damals lebten 20 Kinder mit geistiger oder körperlicher Einschränkung in einem alten Bauernhaus. Man schob Behinderte ab aufs Land, wo sie nicht „störten“.  Heute ist alles anders. Die Entwicklung und der Wohlstand eines Landes sieht man daran, wie es mit seinen Schwächsten umgeht. Deshalb ist es wichtig, dass Bund und Kantone solche Heime unterstützen. Schon bald wird das neue Wohnheim eingeweiht. Das Blumenhaus ist zum grössten Arbeitgeber im Bucheggberg geworden und bietet sowohl Kindern, als auch Erwachsenen mit Behinderungen Obdach und Beschäftigung. Mittlerweile werden moderne Pädagogik und Kommunikation gelebt. Auch ein kleines Bistro mit unglaublicher Aussicht steht der Öffentlichkeit zur Verfügung. Wir waren wirklich beeindruckt vom Schaffen der Mitarbeiter des Blumenhauses. Es ist schön zu sehen, dass die Spende sinnvoll verwendet wird. Roger Schnellmann überraschte uns dann noch mit einer kleinen Aufgabe, bei der wir uns im Gestalten eines Sofas mittels Mosaiktechnik übten. Einige konnten sich gar nicht lösen und verpassten beinahe das Apèro. Na ja könnte natürlich auch an der Charmanten Betreuerin gelegen haben......

Nach dem grossartigen Knabberspass auf der Terrasse des Bistros gab es noch eine kleine Fotosession mit einigen Bewohnerinnen und Pflegerinnen. Ich danke Roger Schnellmann für die interessante Führung, allen Teilnehmern, dass ihr so zahlreich erschienen seid und den Bewohnern und Bewohnerinnen Freude bereitet habt. In diesem Sinne ride safe & have Fun

Haddock