Datum:15.05. 2016

Jubiläum - Geburitour 2016 des AC

Jubiläums - Geburitour 2016 des AC

Seit Tagen checke ich die Wetter – App auf meinem Handy und esse schön brav auf. Warum? Nun. Pfingsten und damit die Geburitour stehen vor der Tür. Und da ich weiss was für eine tolle Route Märsu und Blackpin vorbereitet haben, hoffe ich auf schönes Wetter. Heute erfahrt ihr was auf der Geburitour so lief, wer sich besonders hervorgetan hat und warum ein Russe an den Krückstöcken ging.

Doch nun ganz von vorn. Am Pfingstsonntag trafen wir uns in aller Herrgottsfrühe in Oftringen um gemeinsam an der jährlichen Geburitour teilzunehmen. Als Roadcaptain und Safety Officer zeichneten sich Blackpin und Märsu für die Ausfahrt verantwortlich. An dieser Stelle herzlichen Dank für die hervorragende Planung und den reibungslosen Ablauf. Die Zwei hatten die Tour bereits an Auffahrt, bei bester Witterung, abgefahren. Unglücklicherweise konnten nicht alle Angemeldeten kommen. Sei es aus gesundheitlichen Gründen (gute Besserung Hanspeter), oder weil die erforderlichen Dokumente gerade in Überarbeitung sind und deshalb nicht zur Verfügung standen (Gell Oli). Nach einem gründlichen Briefing kolonierten wir auf und machten uns im Konvoi auf den Weg in Richtung Osten. Eine der Herausforderungen unserer Planer war, dass wegen einigen Motorrädern mit einer Reichweite von ungefähr hundert Kilometer, rechtzeitig Tankstopps einkalkuliert werden mussten. Idealerweise braucht es Tankstellen mit Shop und WC. Es sind jene „Quiet Heroes“ die verantwortlich sind, dass dies klappt. Auch die richtige Gaststätte zu reservieren, damit gegen dreissig Leute gut verpflegt werden können, ist eine Meisterleistung. Beweis dafür, dass das Märsu und Blackpin bestens organisiert hatten, war das leckere Mittagessen in Feldkirch. Gestärkt fuhren wir Richtung Allgäu. Es wurde  kurviger, bergiger und leider auch merklich kühler. Ja sogar ein Schneeschauer erfasste uns. In Garmisch – Partenkirchen erwartete uns eine ruhige und gemütliche Stimmung. Im Hotel war es so ruhig, dass sich der Schreibende nicht mal zu Schnarchen getraute. Der geneigte Leser weiss von welchen Dezibelstärken ich schreibe. Das Nachtessen im „Drei Mohren“ war lecker und üppig. Und nun kommen wir zu unserem Russen. Er und seine Frau, die auch Harley fährt, erduldeten uns zusammen mit einem Freundepärchen. Er sprach uns auf unsere Harley's an und fragte ob wir mit ihnen auf's Foto kämen. Dafür spendete er uns hundert Euro in unsere Kasse. Herzlichen Dank.

Mit vollen Bäuchen gingen einige noch in ein Lokal für einen Schlummerbecher. Gerüchten zu folge wurde auch getanzt... Tag's darauf stand die Rückreise an. Leider erkrankte Märsu und musste mit Anita direkt heimfahren. Gute Besserung Märsu. Wir anderen fuhren im Konvoi Richtung Friedrichshafen. Doch vorher gab's wieder zu Essen. Generell kann gesagt werden, dass Speis und Trank einen hohen Stellenwert genossen an diesem Pfingstwochenende. Allerdings war es fast unmöglich aufzuessen, was sich logischerweise direkt auf's Wetter ausgewirkt hat. Wer Wetter – Sensitiv war konnte ins Auto ausweichen. Vorallem einige Sozias machten von dem Angebot Gebrauch. Bruno unser künftiger Rocker, also jetzt quasi noch Jungrocker, also noch ein Röckchen, opferte sich als Fahrer des Begleitfahrzeuges. Vergelt's Gott oder sonst ein alter Mann. Sicher auch zu den Highlights gehörte die Überfahrt auf der Fähre. Wie immer, wenn es am schönsten ist, geht der Anlass zu Ende und mir bleibt allen zu danken, die die gemeinsame Zeit wieder unvergesslich werden liessen. Gefreut hat mich auch, dass sich das Fahrsicherheitstraining offensichtlich bezahlt gemacht hat. Es hat uns geholfen die mangelnde Erfahrung einiger Fahrer auszugleichen und brenzlige Situationen zu entschärfen. Ich kann die Teilnahme nur empfehlen. In diesem Sinne wünsche ich eine unfallfreie Saison. Ich freue mich auf die nächste Ausfahrt mit euch.

 See you there

Haddock