Datum:07.06. 2015
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Open Road Fest Alsoörs Ungarn

Aare-Chapter in Ungarn vom 7.-16.6.2015 By Gabor Weibel
 
Vorwort: Was in Ungarn war bleibt in Ungarn!
 
Tag 1. Sonntag
 
Gedanklich starteten viele natürlich beim Packen schon am Vortrag. Der erste Treffpunkt war allerdings erst am Sonntag um 07:15 bei der Landi in Reiden, wo sich alle pünktlich trafen. Gemütlich tourten wir über die Autobahn bis zur Raststätte Herrlisberg wo wir auf den Director warten mussten. Nicht aber weil er zu spät war, sondern weil wir zu früh waren. Schon fast wie im Militär. Da einige schon eine schwere Nacht hinter sich hatten, mussten sie sich auf einer Parkbank bei der Raststätte niederlegen. Auch hierfür gibt es natürlich Beweisfotos! Die Temperatur war noch ok, die Frisuren sitzten noch!
 
Locker ging es weiter auf der Bahn in Richtung Chur. Den Flüelapass nahmen wir locker. Auch wenn es Belgier gibt, welche mit „Auto-auf-den-Pass-schieben“ wohl schneller wären als mit fahren. Sind alle Belgier so? :-)
 
Nach dem ersten kompletten und obligaten Gruppenfoto kurvten wir wieder den "Hoger" runter in Richtung Zernez wo das Mittagessen bei perfekter Ambiance und freundlicher Bedienung wartete. Hotel Baer + Post ist absolut empfehlenswert.
 
Dann stand der Ofenpass auf dem Programm, auch wenn die meisten schon ziemlich gebacken waren. Nicht alle kannten den Spruch bezüglich des Ofenpasses. Na dann war es ja scheinbar doch nötig, den Pass zu überqueren! Speziell schön ist der Ofen nicht aber trotzdem ist er irgendwie reizvoll! In den tieferen Lagen spürte man nun endlich die ansteigende Hitze und in den Augen der Fahrer konnte man lesen. dass die Gedanken über die Tenuwahl präsent war! Und es wurde noch wärmer! Nach dem spontanen Glacehalt in Schlanders sah man dann auch Tenu T-Shirt. Doch, es wurde trotzdem heftig weitergeschwitzt. Wir waren schon sehr nahe Leifers und drehten noch eine kleine Navigationsehrenrunde bevor wir dem kühlen Bier und Bad näher waren.
 
Das Hotel Ideal ist ebenfalls sehr empfehlenswert. Der Pool auf dem Dach sowie das Personal und die gepflegten Zimmer muss man erlebt haben. Die Baraktivitäten kommentieren wir aktuell nicht näher. Die Bilder sprechen viel!
 
Trotzdem müssen die Badeschlarpen vom Tourguide noch erwähnt werden. Sah den ganzen Abend sexy aus und wenn das die Tenuflexibilität der kommenden Woche repräsentiert, kann das nur gut kommen!!!
 
Tag 2. Montag
 
Die Nacht war laut. Nein es war nicht Jean. Es war ein heftiges Gewitter das über uns hinwegzog. Frühstück ab 6 Uhr. Niemand hat Reiseproviant mitlaufen lassen! Heinz ist leider immer noch sehr angeschlagen und wird leider wieder den Heimweg in Angriff nehmen. Gute Besserung und safe ride home.
 
Früher als befohlen waren die BikerInnen vor dem Hotel bereit zum Briefing. Die Frisuren sitzten! Die Route startete kurvig bei Bozen in die Berge in Richtung Karrersee.
 
Bis zum Karrerpass war es noch ein wenig frisch. In den tieferen Lagen wurde es dann langsam wieder wärmer und die Tenus lichteten sich erneut. Viel Autobahn war heute auf dem Programm und die Ueberholmanöver sind unzählbar und haben dank Funk gut funktioniert. Auch Heike hilft mit dem Auto perfekt beim Sperren!
 
Der Mittagshalt fand ausnahmsweise auf einer Autobahnraststätte statt bei Panini und Bombolone. Erstmals hatten wir eine sehr schöne Parkplatzordnung. Das Prädikat hervorragend wurde leider nur vom permanentem Spezialparkierer vereitelt.
 
Der letzte spontane Halt fand bei einer Tankstelle statt. Pierre meinte nur so, es hätte sicher nach nur ein paar Metern ein Restaurant mit Gartenwirtschaft gegeben. Haha, so ein Scherz. Wir versuchten beim Vorbeifahren am Restaurant, dies gekonnt zu übersehen. Gelang aber nicht!
 
Beim A-Hotel in Ljubljana angekommen verzogen sich die Biker rasch in ihre Zimmer um möglichst schnell wieder in neuer Frische (optisch und duftend) ins Apéro einzusteigen. Grosses Bier gab es nicht, aber es gab Bier!!!
 
Da wir nach dem einfachen Lunch Lust auf was Anständiges hatten und das Hotel nur auf Tiefkühlpizza eingestellt war, entschieden wir uns, sämtliche Ersparnisse für eine Taxifahrt in die Innenstadt zu opfern. Es bereitete uns grosse Probleme die 3.50 Euro zusammenzukratzen. In der Schweiz hätten wir für diesen Betrag nicht mal das Taxi betreten dürfen!!!
 
Kaum einen Fuss aus dem Taxi gesetzt, wussten wir, dass es ein grober Fehlentscheid gewesen wäre, die Innenstadt nicht zu besichtigen. Ljubliana ist definitiv ein empfehleswerter Ort für ein Weekend. So viele Leute an einem normalen Montagabend im Ausgang sieht man selten, die Stimmung war perfekt und vom Wetter dürfen wir gar nicht reden. Lassen wir auch hier die Bilder sprechen.
 
Nachdem alle von der Lust nach Steak überzeugt waren, nahmen wir draussen Platz und freuten uns schon,, nur wegen der schönen Steakmesser, aufs Fleisch. Gemäss Servierpersonal gibt es kein Stück Fleisch unter 900 Gramm. Da muss man wohl teilen. Nein, musste man nicht haha aber taten wir trotzdem. Wir wollen ja niemanden schocken. Irgendwie hatten wir dann aber doch zuwenig Fleisch aber bestellten nicht mehr nach.
 
Für Kaffee oder Dessert entschieden wir uns woanders hinzugehen. Wussten aber nicht wohin.
 
Aber aus Kaffee wurde Mojito und Caipirinha ;-) Danach wollte immer noch niemand ins Hotel zurück! Das Floss hat es uns angetan und da mussten wir einfach noch hin. Nachdem wir überall Stühle ausgeborgt hatten, machten wir es uns gemütlich bis wir einfach nichts mehr trinken "wollten".
 
Danach ging‘s ab ins Hotel.
 
Tag 3 Dienstag:
 
Aufstehen um 6, Packen, Beladen und Frühstück um 7. Alle gut gelaunt, die Frisuren sitzten noch! Pünktlich um halb 8 sind alle zum Briefing bereit. Hanspeters E-Glide scheint seit gestern immer noch keinen Russpartikelfilter erhalten zu haben und qualmt beim Start mächtig. Bis zur ungarischen Grenze ist Autobahn geplant. Auf der Autobahn verzeihen die Rückspiegel des Vordermannes nichts! Müdigkeit stellte sich ein und der Griff in die Kaffeebohnentasche blieb nicht aus!
 
Bald gab es allerdings einen Kaffeehalt und auch die Tanks der Bikes wurden wieder gefüllt. Erholt ging es weiter in Richtung Grenze. Kurz davor verliessen wir die Autobahn und genossen das gemütliche Cruisen. Die Strassen in Ungarn waren anfangs allerdings etwas ruppig.
 
Die waren wohl auch dafür verantwortlich, dass Esthi plötzlich eine Seitenabdeckung verlor. Der Maler wird sich freuen! Nach dem unfreiwilligen Halt zogen wir dann noch ein paar Minuten weiter bis plötzlich schon der Mittagshalt in einem schönen Restaurant angesagt war.
 
Die Karte war voller Leckereien. Freunde von Froschschenkel hätten sicher auch Ihre Freude an den frittierten Fledermäusen gehabt, welche auf der Karte zu finden waren!
 
Die Preise ruinieren einen auf den ersten Eindruck. Nach ersten Umrechnungen können wir uns wieder beruhigen und das Essen voll geniessen.
 
Der Balaton ist schon nahe und die langgezogenen Strassen durch Baumalleen sind wunderschön. Verkehr hat es wenig. In Abrahamhegy gab es dann schon bald wieder etwas zu trinken und wieso sollte man gegenüber auf dem grossen Parkplatz parkieren wenn es auch hinter dem Restaurant am Strassenrand geht! :-)
 
Unser nächstes Ziel ist ein Bancomat bevor wir in "Alschoörsch" (aussprechen können es auch nach mehreren Tagen die wenigsten korrekt) ankommen. Einfach war es nicht und als ein Automat gefunden war und Dieter seine Kohle bezogen hatte und meine Karte im Automat steckte, meinte die Kiste "Windows ist shutting down!" Vielen Dank für Ihren Besuch. Es hätte auch stehen können " Sie haben die Arschlochkarte gezogen an diesem Automat". verstanden hätte man es eh nicht! Einzelne gingen in einer Wechselsstube Euro wechseln, andere werden wohl morgen einen Bancomat aufsuchen.
 
Wir gaben auf und fuhren nach "Alschoörsch" an den Bahnhof wo Attila auf uns wartete um uns den Standort unserer Häuser zu zeigen welche er vorgängig für uns bezogen hatte. Gefunden hätten wir diese definitiv nicht in vernünftiger Zeit.
 
Rose-Anne, Pierre, Jean, Rüdolf, Heike, Hanspeter und Esthi bezogen Haus Nummer 1 und nahmen gerade ein Apéro von Attila. Röbi, Laurence, Dieter, ich und Attila fuhren dann zu Haus 2 und genossen sofort eine schnelle Dusche. Vorher mussten allerdings noch ein paar Frotteetücher organisiert werden.
 
Kaum am Duschen, begann auch das Dieter-Wetter sich in die Tat umzusetzen. Uns wurden 30 Grad und mehr versprochen. Was ist da eigentlich los? Es regnete aus Kübeln. Hallooooo!
 
Plötzlich fuhr Ingo hinzu weil er das andere Haus nicht fand und wartete auf uns. Da wir nach dem kurzen Sturm mit dem Auto zum anderen Haus fuhren, wo uns unsere Freunde und ein leckeres Gulasch erwartete, war Ingo der einzige, welcher leiden musste im Regen. Das Haus 1 ist neuer und moderner aber hat dafür kein WEELAAN. Wir genossen Wein und Bier und sassen dann schnell mal draussen, wo wir über abwesende Freiburger und anwesende Zürcher Witze machten!
 
So muss es sein und überlebt haben es alle! Diejenigen die lachten und auch die Betroffenen. Attila versorgte uns immer wieder mit Flüssigkeit damit wir nicht leiden mussten und Röbi und Laurence wichen den Flüssigkeiten eher aus. Aber nur denjenigen welche von oben kamen und nicht vom Sonnenschirm aufgehalten werden konnten.
 
Jean war müde und ging früh zu Bett. Die Frisur sass.
 
Tag 4, Mittwoch
 
Röbi war schon am Kaffeemachen vor 9 Uhr und die Sonne erwartete uns schon. Noch vorhandene Schleierwolken liessen auf verbleibendes Dieter-Wetter schliessen aber um 10 war dieses auch weg. Röbi, Laurence und ich genossen einen Kaffee auf der Terrasse in der Sonne wo uns relativ schnell schon wieder der Schweiss runter lief. Die Frisuren sassen nicht!
 
Dieters Knie schmerzte stärker als gestern, auch wenn wir etwas anderes vermutet hätten. Er schluckt somit ein paar lockere Drogen :-)
 
Um 10 Uhr werden fleissig Bikes geputzt und Attila ist unterwegs um Frühstück zu besorgen.
 
Könnte etwas knapp werden bis um 11 Uhr. Aber wir sind ja eine schnelle Truppe!
 
Ich versuche das zweite mal mein Glück bei einem Bancomaten und komme erfolgreich zum Frühstück um halb 11 wieder retour. Dann stücken wir relativ spät endlich früh. Aber dafür reichhaltig. Pünktlich fahren wir dann schlussendlich doch um 10.55 los. Nicht lange danach, tauchen beim Bahnhof dann auch die anderen ein.
 
Zeitlich haben wir es wirklich alle im Griff, ohne aber Stress zu haben.
 
Da der Event doch erst um 12 öffnet, entscheiden wir uns für ein spontanes Lounge Kafi im „Molo Cafe“ in „Alschoörsch“. Kaum entdeckt jemand im Facebook dass beim Event die Tore schon vor der offiziellen Eröffnung offen sind, ist die Entspannung dahin. Alle sind brutal nervös, kauen an den Nägeln, wollen zahlen und spielen mit Ihren Bikeschlüsseln. Nein stimmt natürlich überhaupt nicht!!! Wir fahren also dorthin wo wir am Eingang schon von Rüdolf, Heike und Attila mit Foto- und Filmmaterial erwartet werden.
 
Wir tauschen unsere Voucher gegen die offiziellen Open Road Bändeli mit Chip ein und fahren dann beim anderen Tor in den Campingplatz ein. Hier scheinen Sie den Schlüssel fürs Tor nicht zu finden. Beim Campingeingang herrscht irgendwie Chaos aber wir entscheiden uns für die Mitte und fragen kurz vor dem Eingang noch spontan einen giletierten Funkgerätträger. Eine kurze Registration steht scheinbar an! Na dann…, los!!!
 
Langsam tuckern wir dann durch den Camping in Richtung Eventgelände wo noch quasi nichts fertig ist! Alle sind noch am Schrauben, Zusammenstecken oder Aufstellen. Wir laden erstmal unsere Chipkarten mit Guthaben auf und nehmen dann einen Drink, während wir diesem Geschehen etwas zuschauen. Lohnen tut es sich noch nicht durch das Gelände zu schlendern also entscheiden wir uns um und gehen mal den Strand besichtigen. Der Balaton scheint eine badefähige Temperatur zu haben. Jean und Gäbu wollen „umdsverrecke“ rein und tun dies auch. Ist wirklich sehr erfrischend. Ist aber auch eine trübe Suppe.
 
Wieder aus dem Wasser und angezogen gehts retour zu den im Schatten stehenden Bikes. Dieter, Hanspeter, Rüdolf und Heike entscheiden sich noch dort auf Nora zu warten und die anderen fahren schon mal in Richtung Balatonfüred los. Beim Ausgang werden wir schon wieder aufgehalten und das Ein- und Ausfahren aus dem Gelände scheint eine komplizierte Sache zu sein. Anscheinend sind wir noch nicht ganz fertig registriert. Na dann macht mal!
 
Endlich raus aus dem Kuchen gehts ab auf die Landstrasse ins nächste Restaurant.
Wie es heisst weiss ich nicht mehr. Sieht gemütlich aus aber es gibt andere Faktoren, welche einen erneuten Besuch wohl verhindern werden! Jean isst nur ein paar Tomaten. Noch Fragen? Schlecht war's nicht aber wir sahen ja auch nicht hinter die Kulissen.
 
Wieder on the Road entschied sich Roadcaptain Pierre für einen Abstecher nach Norden durch die Prärie. Auch hier eine wunderschöne Gegend mit absolut tauglichen Strassen. Ohne Navi und sonstigen Hilfen fanden wir spontan nach Baldtonfüred wo wir unspontan halteten für Jean's Badehosenshopping. Badetücher gabs auch noch! Rose-Anne ging als Styleberaterin mit. Zum Glück haha!!!
 
Pierre ging unterdessen Glace kaufen im Spar und wir warteten draussen auf die Badehhosenshoppers.
 
Jetzt stand kurz der Hafen in Balatonfüred auf dem Programm. Pierre fragte den anwesenden Parkplatzinspektor wie das mit Parkieren für Motorräder hier sei. Zum Glück gratis. Das hätte uns sicher ruiniert. Na dann mussten wir unsere Kohle wohl bei einem Drink vernichten und taten dies nach dem Boutique-Lädele auch.
 
Schon bald langweilig aber wir fuhren schon wieder Harley. Sind ja schliesslich auch ein Harley-Chapter.
 
Der Weg führte uns zum Haus 2 wo Dieter wohnt, damit die anderen auch mal wissen wo wir hausen. Dieter, Nora, Rüdolf, Hanspeter, Heike, Attila und Anniko waren auf der Terrasse beim Apéro. Pierre begann sein Bike zu waschen was allerhöchste Zeit war.
 
Irgendwie verrann die Zeit und wir planten um 7 zu Fuss auf dem Festgelände zu sein. Die Gäste verliessen uns somit langsam und wir gingen auch kurz Duschen und liefen dann mal los. Auf dem Eventgelände nahmen wir dann erst mal den Jack Daniels-Stand in Beschlag und Rose-Anne startete die Bull-Riding-Tour. Die Harley hat sie definitiv besser im Griff aber der Highsider sah toll aus!!!
 
Auch Laurence, Gäbu und Jean versuchten das wilde Tier zu zähmen. Erfolglos! Röbi zog sich eine Schürfung zu. Zum Glück hatte das Tier keine Tollwut!
 
Wir mussten was gegen diesen Frust trinken!!! Und dann auch was essen.
Im Eventzelt gönnten wir uns ein Menu bei Wein, Weib und Gesang und bald kam auch Jean mit einer Ladung Schnäpsli. Jean rief Gäbu um Hilfe. Der wusste allerdings nicht ob es sich um ein Trage- Bezahlungs- oder Weiberproblem ging. Zum Glück nur ein Bezahlungsproblem.
 
Zwischendurch besuchten wir noch das Merchandising-Zelt um unsere Pin's und Shirts abzuholen welche im Eventpreis eingerechnet waren. Wer was für Grössen benötigte sagen wir hier besser nicht. ;-)
 
Jean und Gäbu begaben sich ins Kafi und die anderen Eventgänger wurden im Zelt von Harley-Budapest fündig. Soviele T-Shirts auf einmal wird Harley-Budapest so schnell nicht wieder verkaufen. Wir haben unsere Shoppinglüste stillen können. Jean war bei jedem gekauftem T-Thirt der Telefonnummer der Verkäuferin näher!
 
Die Nummer kriegte er nicht, aber sie von ihm einen kleinen Plüschbär.
Nach dem Shopping ging es dann wieder zu Fuss in Richtung Haus, wo noch weiter gequatscht und getrunken wurde. Einzelne gingen erst am nächsten Tag ins Bett. Sahen dann am Morgen beim Kafi auch so aus haha!
 
Wir konnten Dieter noch überreden, wegen seinem Knie doch noch schnell ins Spital zu gehen in der Hoffnung sie können ihm etwas Nützliches geben. Falsche Erwartung!
 
Tag 5 Donnerstag
 
Heute ist der erste Treffpunkt etwas früher angesagt. Um 10 Uhr im Cafe Molo am Strand unten. Gäbu konnte vor der Abfahrt beim Haus noch gerade aufgehalten werden. Wär noch gut, wenn er einen Helm tragen würde! Hat‘s nicht gmerkt :-) Gefrühstückt haben die meisten schon vorher, ausser die Spätaufsteher. Dieters Knie macht immer noch nicht mit und er bleibt daher zu Hause. Nachdem alle im Molo ein Kaffee und teilweise was Süsses hatten, starteten wir um den See. um ca halb 12 gab es irgendwo am See einen Drinkhalt am Schatten. Da es dort keine grosse Auswahl zum Essen gab, entschieden wir uns für die Weiterfahrt. Wir suchten und fanden! Pierre und Gäbu waren umgeben von Zungen heraussteckenden Damen und dösenden Herren. Haben wir natürlich als Beweis festgehalten.
 
Nach dem Essen wurde ein gemütliches Plätzchen am See gesucht um ein bisschen zu dösen, entspannen, verdauen und baden. Gesucht - gefunden. Baden gingen allerdings nur Gäbu und Jean - wie immer. Jean kombinierte es noch mit einem Schlammbad. Allerdings werden daher nur seine Unterschenkel von der Fangopackung profitieren. Sein Gesicht bleibt daher wie es ist (Dies ist keine versteckte Message!!!).
 
Rüdolf, Heike und Ingo machten sich schon früher auf dem Rückweg.
 
Nach knapp einer Stunde der Entspannung ging es dann weiter. Noch immer waren wir auf der anderen Seeseite. Noch ca 60 Kilometer standen an bis nach „Alschoörsch“.
 
Man traf sich beim HOG-Zelt und machte dann in Gruppen die Runde durchs Village. Beim Essen ausserhalb des Eventzelts wurden wir noch von den Hintern schwingenden Girls auf dem Feuerwehrauto gestört. Ich dachte mir immer, Auto waschen sollte effizienter sein aber das habe ich wohl falsch verstanden. Auch das Wasser spritzte nicht immer dorthin wo man es sinngemäss vermutet hätte. Nun denn - kapiere es immer noch nicht. Falls es mal brennt, werden sich die Damen die A…‘s und die B…‘s verbrennen. Die haben in Ungarn wohl andere SOVA-Normen!
 
Das Essen ist lecker und der Kaffee schmeckt, aber der Mexikaner-Sattelschlepper ist leider immer noch geschlossen. Der Event ist tendenziell kleiner als man erwartet hatte aber ist sympathisch. Aber auch in Ungarn hat es Drehzahlbegrenzerjunkies! Schade hat es die Öfen nicht "glüpft".
 
Gegen 10 Uhr hatten wir es langsam „gesehen“ und gingen heimwärts. Ich nahm Jean aufs Bike, Pierre fuhr Rose-Anne nach Hause. Zuhause gabs dann noch ein paar Drinks vor dem ins Bett gehen. Die Frisuren waren noch ok!
 
Tag 6 Freitag:
 
Heute gibt es kein Rider-Programm. Fixpunkt ist Grillen am Abend. Tagsüber steht eher Baden am Strand auf dem Programm. Röbi und Laurence waren auch schon früh auf und machten mir ein Kafi. Bei Laurence steht ein Glühbirnenwechsel an. Zum Zeitpunkt der Entstehung dieses Berichtes steht das dazugehörende Video schon auf Facebook. Gäbu hat ein Problem mit dem Bremslichtschalter vorne und versucht dies mit einem zugeschnittenen Petflaschendeckel zu beheben. Aber der Einbau des neuen Schalters ist wohl unumgänglich. Funktioniert nur marginal besser. Alle anderen sind noch am Schlafen. Ich mache mich früh auf dem Weg nach Vezprem ins Intersport. Gemäss Dieter sei das ein Shopping-Mekka. So ein Schnöri! Aber wenn der Ungare den Laden nicht um 9 öffnen will, obwohl es angeschrieben ist, dann tut er es einfach nicht. So ging ich kurz vor 10 halt wieder
 
Laurence' Birne konnte nicht demontiert werden und der Weg in die Villlagewerkstatt war unumgänglich. Auf der Rückfahrt gehe ich kurz beim anderen Haus vorbei. Pierre und Jean sind mit dem Auto von Heike am Einkaufen fürs BBQ. Da freuten wir uns doch!
 
Rose-Anne hat gleich gepackt und kam mit mir aufs Bike weil Sie den Weg zum Strand nicht kannte. Präventiv wurde noch schnell der Vodka in den Kühler gelegt – men weiss ja nie wann man den braucht! Danach fuhren wir dann runter an den Strand. Später kamen auch Attila, Anikó, Esthi, Röbi und Laurence. Dieter und Nora werden auch noch erwartet. Der Balaton ist schön erfrischend aber ziemlich trübe. So gegen 13 Uhr musste was Essbares her. Es hatte dort mehrere Bistros so stand der raschen Verpflegung nicht im Wege.
 
Es war sehr heiss und wir waren oft im Wasser. Rose-Anne musste manchmal mit einem TicTac überredet werden. Wenn es nicht half musste sie anders ins Wasser befördert werden.
Wir müssen ja aufpassen, dass die AC-Members nicht überhitzen!
 
So gegen 16 Uhr gingen wir dann retour um Jean bei den Vorbereitungen zu helfen. Kamen aber zu spät. Zum Glück haha. Dann konnten wir nur noch das Zeugs rauszubringen, Tisch decken und Stühle hinstellen.
 
So gegen 5 Uhr haben die beiden Grilleure nach unterschiedlichen Methoden die toten Tiere gebrutzelt. Lecker war aber alles! Das Fleisch wie auch die verschiedenen Salate.
 
Nach dem Essen war bei den Kindern plantschen angesagt und Jean fragte wer schneller drin sei. Ich stand schon auf der Treppe aber Jean ist schneller als man denkt! Ist übrigens auch auf der Strasse so!
 
Heike, Rüdolf und Ingo waren am Nami in einem Termalbad und Abends mit einem Freund Essen. Gegen 19 Uhr wurden die meisten in einem zum Volvopersonenbus modifizierten Fahrzeug zusammengepfercht zum Eventgelände verfrachtet. Angeblich völlig legal in Ungarn! Pierre, Rose-Anne, Jean und ich gingen mit dem Bike runter. Um 10 starteten die Müveks ihre Konzerte welche Dieter und Co besuchten.
 
Diejenigen welche diese Interpreten nicht so kannten, gingen so gegen halb 12 langsam richtung Home. Bei der Flascheninspektion im Haus 1 wurden Pierre, Rose-Anne und Jean beim Rotwein trinken erwischt. Da die Flaschen Vodka und Mojito im Tiefkühler so einsam waren, nahmen wir sie zu uns und verkuppelten sie mit Orangensaft. Ging aber auch solo flott über die Lippen. Später stiessen noch Heike und Ingo dazu. Sie halfen kräftig mit und je mehr sie sagten dass sie nichts mehr nehmen, umso mehr tranken sie. Die Frisuren waren soso lala. Da wir volle Flaschen hassen, konnten wir uns gegen 3 Uhr endlich ein wenig beruhigen. Zu Fuss beim anderen Haus angekommen waren da noch Dieter, Nora, Esthi, Hanspeter, Attila und Anikó auf der Terrasse. Gegen halb 4 gingen dann auch die meisten ins Bett.
 
Tag 7 Samstag
 
Um 7 waren noch alle am Schlafen und ich machte mich mal in Richtung des anderen Hauses. Dort angekommen traf ich schon mal Ingo an. Er kam mir aufrecht entgegen. Irgendwann wurde dann Heike auch gesichtet mit optisch nebenwirkungsfreiem Eindruck. Mit Jean ging ich dann erst mal im Pool baden. Jetzt sollten alle wach sein denn wir plantschten nicht leise! Sorry Freunde!!!!
 
Als ich dann meinen Schlüssel wieder ausgehändigt bekam ging ich dann mit Jean ins Molo Cafe. Zwischenzeitlich schockten Rose-Anne und Heike den Rüdolf als diese beim Frühstück die Vodkaflasche ansetzten und ein paar grosse Schlücke nahmen!
Diese Szene wurde von langer Hand schon gestern geplant und die leere Flasche mit Wasser gefüllt. Ziel erreicht!
 
Um 9 hatte Hans-Peter einen Termin beim Mechaniker und ich ein Date mit dem Bremslichtschalter!
 
Um 11 trafen wir uns wieder unten im Molo und sahen die Vorbereitungen für die Parade.
Danach teilten sich die Detachemente. Einige gingen nach Vezprem shoppen, andere gingen auf die Halbinsel Tihany. Nach dem Shopping suchten wir den Weg nach Balatonfüred an den Hafen. Wir wurden aber vielerorts wegen der Parade oder einem Velorennen aufgehalten. Einmal kehrten wir um und nahmen einen anderen Weg nach Füred.
 
Dort angekommen gabs ein paar Schuhe und ein paar Pizzas. Es waren zwar eher Käsekuchen mit wenig Tomaten.
 
Noch war das Programm dieses Tages nicht abgespult und bislang wollte niemand auf einen Heliflug mitkommen. Schlussendlich waren dann doch alle 4 Screaming Eagles in der Alouette. Wir genossen die 8 Minuten Flug um das Eventgelände.
 
Standardmässig liefen wir zum Kafi-Stand für ein Eiskaffee. Danach gings wieder ab
 
Gegen Abend stand wieder das Village und Essen auf dem Programm. Wir parkierten beim HOG-Zelt und Jean schaute irgendwie komisch den Bungee-Kran an. "Wollen wir"? Da musst mich nicht 2x fragen obwohl ich das noch nie gemacht hatte. Er hat wohl nicht mit einer so spontanen Antwort und Zielstrebigkeit gerechnet. Wir gingen hin, zahlten und wurden angezogen. Ich war als erster dran und stieg in die Kabine. Zackig ging es nach oben. Shit ist das hoch! Scheiss Idee von Jean!!! Was Nun? Das Girl sagte mir ich solle auf 3 springen. Da hast nicht viel Zeit zum überlegen! Na dann! Bringt dann Nina wenigstens meine Harley heil nach Hause dachte ich mir kurz :-) . Nicht zuviel überlegen. Springen. War kurz und schmerzlos.
 
Danach gingen wir zum HOG-Zelt, nahmen einen Drink und holten uns zwischenzeitlich im der Fressmeile was zu beissen. Gelegentlich war Jean natürlich wieder im Zelt von Harley Budapest. Warum wohl? Da uns die Musik nicht so gefiel verliessen wir gegen 10 uhr das Gelände und assen noch beim Molo ein Eis. An diesem Abend waren wir nicht zu spät im Bett. Wir mussten ja fit sein für die Heimreise.
 
Tag 8 Sonntag
 
Packen ist angesagt. Treffpunkt ist um halb 8 bei Molo zum Kafi. Dann gehts los Richtung Österreich. Die Frisuren sitzen noch.
 
Noch sind wir in lockeren Klamotten unterwegs da es heiss ist und die Sonne noch brennt. Die Gegend ist auch in Richtung Oesterreich immer noch flach und schön.
 
Vor dem Kafihalt haben wir scheinbar bei einem Bahnübergang Heike verloren. Sie hat sich dann via Handy bei Dieter gemeldet und gesagt, sie fahre direkt zum Hotel. Gibt scheinbar mehrere blaue Autos in Ungarn. Ist manchmal an 2. oder 3. Stelle im Rückspiegel nur schlecht erkennbar. Vor dem Mittagessen hat sich Rüdolf scheinbar ebenfalls entschieden direkt zum Hotel zu fahren.
 
Noch ist das Wetter schön und die Sonne brennt. Die Frisuren sitzen immer noch. Ich bin müde und penne ein wenig am Tisch. Alle anderen wirken top fit. Nach dem Mittag in Richtung Kammern wird das Wetter langsam dunkel. Es heisst nicht umsonst „DIETER-WETTER“!!! Er steuert direkt darauf zu und bei einer Tankstelle halten wir nach den ersten Regentropfen mal an. Wir sind auf Anhieb absolut Entscheidungsunfreudig ob wir warten oder fahren sollen und wenn, in welchem Tenu. Schlussendlich ziehen wir das Regenzeugs an und fahren los. Hat sich gelohnt. Dieter’s Wetter hat ihn und zwangsläufig auch uns willkommen geheissen!!!
 
Irgendwann hatte Hanspeters Grosi hatte einen Aussetzer auf der Autobahn. Ich funkte Dieter und dieser ging dann auch auf den Pannenstreifen warten. Wir konnten bald wieder weiter und fuhren zwischenzeitlich mit ziemlich wenig Sicht.
 
In Kammern angekommen wurde der Eindruck aktuell, Dieter wolle lieber in der Scheune schlafen oder den Hintereingang zum Hotel nehmen. Aber mit einem kleinen Umweg um das Gasthaus, fanden wir dann auch den offiziellen Eingang wo uns Rüdolf schon einwies.
Kaum Zimmer bezogen war Jean schon an der Bar und hatte bereits intensiv Kontakt aufgenommen mit dem Personal und der Chefin.
 
Esthi hatte sich im Bad 3-mal gefaltet um im "Brünneli" zu baden, da die Dusche nicht funktionierte.
 
Der Wein floss schon vor dem Essen in Mengen und glücklicherweise machte und die Herrin des Hauses einen Menuvorschlag, obwohl das Restaurant geschlossen war.
 
Nach einer hitzigen Diskussion zwischen Gäbu und Rüdolf schritten wir etwas später zum Abendessen, welches wir genossen. Da das Personal um 19 Uhr Feierabend machte, nahmen wir noch etwas Wein auf Vorrat mit nach draussen wo wir auf der Terrasse gemütlich zusammensassen und weitertranken. Glücklichweise tauchte plötzlich die Mutter der Chefin auf und fragte noch ob wir was bräuchten. Was für ein Glück, wir sassen schon wieder auf dem Trockenen. Die 2 zusätzlichen Flaschen Rotwein haben uns gerettet. Die Schnapsbecher ins Hanspeters E-Glide fühlten sich ein wenig vereinsamt und daher gönnten wir ihnen auch etwas Freiheit. Aber was wollten wir mit leeren Bechern. Eine Flasche musste her und da die Bar zu war, musste die Mitbringsel-Flasche aus Gäbus Koffer her. Lange hielt diese allerdings nicht hin. Rose-Anne, Heike und Laurence genossen es auf ihre Schwesternschaft zu trinken. Aber die Anderen halfen natürlich auch mit. Um 8 Uhr Abends hatten wir schon unterschiedliche Zustände. Rose-Anne war müde und hing etwas in den Seilen. Zu Müde um zu Bett zu gehen, gönnte Sie sich noch einen Drink. Irgendwann war sie dann doch im Zimmer. Es ging allerdings nicht lange und sie hing wieder am Fenster oberhalb der Terrasse und sagte „ich kann nicht schlafen“. Dies wiederholte sich ein paarmal!
 
Irgendwann war dann doch Ruhe und wir räumten das Schlachtfeld und gingen auch in die Heia.
 
Tag 9 Montag
 
Alle waren irgendwann auf und beim Frühstück. Der Fitnessgrad war ziemlich unterschiedlich. Rüdolf und Heike fuhren früher los und auf direktem Weg nach Hause.
 
Nachdem alle gepackt hatten und präventiv schon mal die Regenhosen montiert hatten, fuhren wir los und Dieter verpasste nach ein paar Kilometer schon die Tankstelle. Hanspeter und Pierre sahen etwas ratlos aus. Funk sei Dank. Wir haben umgekehrt.  Diese paar Kilometer hatten Pierre und mir gezeigt, dass es doch kühler ist als erwartet und wir zogen dann die Regenjacken an. Perfekt!
 
Bis zum Kaffeehalt war es eigentlich trocken und die Wirtin wollte uns alles mögliche Süsses andrehen. Wenn dieses Zeugs so gewesenwäre wie der wässrige Kaffee, können wir glücklich sein, dass wir rasch weiter zogen.
 
Dann kamen wir endlich in den Regen. Dieter war überglücklich wie es jedenfalls im Funk tönte. Kurz nach 11 waren wir dann auch schon in Fuschl am See. Heimeliges Restaurant mit Bad am See.
 
Da wir zeitlich nicht im Stress waren genossen wir die Zeit. Rose-Anne kaperte sich einen Liegestuhl. Zwischenzeitlich begann es wieder leicht zu regnen. Wieder in Vollmontur gingen wir on Tour. Irgendwann begann es so stark zu regnen, dass wir kaum mehr unsere Vordermänner erkannten. Dieter’s persönliches Wetter gab alles!!!
 
Keine Kehle blieb trocken bei diesem Wetter aber irgendwann hat man sich daran gewöhnt. Dieter funkt ungehemmt weiter "überholen" auf der Autobahn. Zwischendurch haben wir auch ein paar Trucker auf dem Kanal, welche von "not understand" bis zum "Gulasch" alles quatschten.
 
Beim letzten Halt bei einer Tankstelle entschieden wir uns auf schnellstem Weg ins Hotel Binders zu fahren, d.h. über die Autobahn. Im Hotel wird man wenigstens sauber im „Nass“.
 
Dieses Mal erwischt es Rose-Anne welche keinen funktionierenden Fön im Zimmer hat. Die Frisur steht NICHT!!! An der Bar ist schon wieder Jean der Erste. Er ist nicht zu schlagen! Das ginge wohl nur, wenn man noch im Helm und Regenschutzu direkt an die Bar ginge!
 
Nach einem Bier sind wir schon bald alle wieder im Weisswein.
 
Die Frühstücks- und Abfahrtsorganisation ist kommuniziert und es wird schon wieder übers Essen diskutiert. Jean ist an der Bar wieder im Vollelement. Sein Hemd passt perfekt zu der Dame an der Theke. Er lächelt über alle 4 Backen und knabbert einen Brezel.
 
Nachdem Jean sich über ein Restaurant in der Stadt erkundigt hat, weiss er die Grobrichtung und die ungefähre Laufzeit. Wir gingen dann mal los. Es regnete (noch) nicht.
 
So nach dem Bahnhof war dann nicht mehr so klar wo das Restaurant nun sein soll und ich zückte mein Tom Tom. Nach ein paar Minuten hatten wir den Stiftskeller erreicht. Unterwegs sahen wir noch Rose-Anne's Kuschelbar.

 
Bereits nach kurzer Zeit wussten die Gäste, dass auch wir im Restaurant auf der Terrasse sind. Jean war dabei eine Horde Asiaten mit einem "sälü zäme" zu empfangen, der Melanie rufte er "Schatzi" und die Engländer und Franzosen um uns machten rasch mit ihm Bekanntschaft. Auch das obligate „Olé olé“ blieb nicht ungehört.
 
Unsere Bedienung war sehr freundlich und hatte immer ein Lächeln übrig. Das Essen war köstlich, jedenfalls das Rumpsteak von Hanspeter und mir. Aber auch den Anderen mundete es scheinbar sehr. Da wir effektiv gleich Eingangs der Altstadt waren, machten wir den Vorschlag, trotz Regen noch einen Spaziergang in der Altstadt zu machen. Ich und Jean kurvten noch eine Weile durch die Lauben und Gassen und warfen ein paar Blicke in schöne Lokale. Da muss ich nochmals hin!
 
Zurück im Hotel (teils zu Fuss, teils mit Taxi) gab es noch einen Schlumi und um 10 waren dann alle in den Zimmern (nehmen wir jedenfalls an!).
 
Tag 10 Dienstag
 
Um 8 war die geplante Abfahrt und wir zu Beginn, mussten wir auch am Schluss auf den Director warten. Aber auch wir waren wieder leicht zu früh.
 
Zum Abschluss gab es nochmals ein Regenschutzgruppenfoto (in reduzierter Form), bevor wir uns in die Wellen stürzten.
 
Es hörte nach einer Stunde dann mal auf zu regnen aber wir behielten die Regenschütze weiterhin an, da es schön wärmte.
 
Mittagessen mit Aussicht gab es auf dem Kerenzerberg oberhalb des Walensees. Pierre fuhr sogleich direkt nach Hause, da er noch umpacken musste fürs nächste Abenteuer am kommenden Morgen.
 
Anschliessend ging es in den Endspurt. Wir testeten noch einmal intensiv unsere Ueberholkünste in Richtung Hirzel. In Sihlbrugg, wo wir das letzte mal gemeinsam tankten, verabschiedeten wir uns voneinander, da ab Luzern die Leute langsam unterschiedliche Richtungen einschlugen.
 
Es waren rundum schöne, lustige, erlebnisreiche, heisse und in Erinnerung bleibende Bikerferien!
 
Danke Dieter dem Organisator! Das mit der Bancomatwahl musst allerdings noch optimieren J.
Danke allen, welche genug Stoff lieferten um hier was schreiben zu können und denjenigen, welche sich im Interesse der Gruppe engagierten. Somit ein Dank an Alle.
 
Mit Euch jederzeit wieder – egal wohin!!!  
 
„Die Sirene“
 
P.S. Rose-Anne: Es ist nicht immer mich! J